MMA vs. MSA: Wie du erkennst, welche deiner Aufgaben wirklich zählen

Du kennst das: To-do-Liste voll, Kalender bunt wie ein Regenbogen, aber am Ende des Tages bleibt das Gefühl – „Hab ich eigentlich was geschafft?“ Willkommen im Business-Alltag voller Beschäftigung, aber mit wenig Bewegung. Zeit, mal aufzuräumen. Mit zwei simplen, aber genialen Kategorien: MMA und MSA.

Was sind MMA und MSA eigentlich?

MMA, also Money-Making-Activities, sind die Dinge, die Umsatz bringen. Sie zahlen direkt oder indirekt auf dein Geschäftskonto ein.

MSA, die Money-Saving-Activities, helfen dir dagegen, clever Geld zu sparen – sei es durch effizientere Abläufe, Fehlervermeidung oder Kostenreduktion.

Wenn du jetzt denkst, dass deine Aufgaben bestimmt alle in eine dieser Schubladen passen, kommt hier die erste Erkenntnis: Falsch gedacht.

Die Wahrheit: Nicht alles, was sich beschäftigt anfühlt, bringt dich weiter

Viele Unternehmer und Teams verwechseln Aktivität mit Produktivität. Es gibt unzählige Tätigkeiten, die sich irgendwie wichtig anfühlen, aber weder Geld machen noch sparen. Hier ein paar Klassiker:

  • Reibungsverluste: endlose Abstimmungsschleifen, die niemandem helfen.
  • Null-Output-Aktionen: Dinge, die man „so macht“, obwohl keiner mehr weiß, warum.
  • Ablenkungs-Beschäftigung: Mails checken als Pausenbeschäftigung.
  • Jour-für-nix-Meetings: Treffen ohne Agenda, ohne Ziel, ohne Sinn.
  • Smalltalk ohne Substanz: klingt sozial, kostet aber Fokus.
  • Mikromanagement: Vertrauen? Fehlanzeige. Dafür jede Menge Zeitverlust.

 

Diese Tätigkeiten sind die berüchtigten Zeitfresser, die dich davon abhalten, dich um dein Kerngeschäft zu kümmern.

Schritt 1: Erkenne deine echten MMA's

Wenn du wissen willst, was wirklich zählt, frag dich bei jeder Aufgabe:
„Bringt mich das meinem Ziel näher?“

Money-Making-Activities (MMA’s) sind jene Aktionen, die endlich dein Business ankurbeln. Typische Beispiele:

  • Kundengespräche, die zu Aufträgen führen
  • Marketingmaßnahmen, die Leads bringen
  • Produktentwicklung, die Nachfrage schafft
  • Content, der Vertrauen aufbaut
  • Upselling und Follow-up nach einem Verkauf

Jede dieser Tätigkeiten zahlt direkt oder indirekt auf Umsatz ein. Wenn du solche Aufgaben klar erkennst, beginnt fokussiertes Arbeiten. Der Rest? Delegieren, automatisieren oder streichen.

Schritt 2: Finde deine MSA's

Money-Saving-Activities (MSA’s) sind die stillen Helden im Hintergrund. Niemand klatscht Beifall, aber ohne sie läuft nichts rund. Hier ein paar Beispiele:

  • Prozesse optimieren, um Zeit und Energie zu sparen
  • Software, die Routinejobs übernimmt
  • Finanzcontrolling, um Fehler und Strafen zu vermeiden
  • Wartung, um spätere Ausfälle zu verhindern
  • Weiterbildung, um smarter zu arbeiten statt härter

 

MSA’s sind also die Grundlage dafür, dass du langfristig mehr Gewinn behältst, statt ihn in ineffiziente Abläufe zu verpulvern.

Schritt 3: Der Realitätscheck – was bleibt übrig?

Jetzt kommt der ehrliche Teil. Mach eine Liste deiner täglichen Aufgaben. Dann ordnest du sie:

  1. MMA – bringt Umsatz

  2. MSA – spart Kosten

  3. Der Rest – raus aus deinem Alltag!

 

Klar, es wird Tätigkeiten geben, die „irgendwie dazugehören“. Aber genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Frag dich: Brauche ich das wirklich?

Goethe sagte: „Du siehst nur, was du weißt.“ Jetzt weißt du’s – und kannst handeln.

Schritt 4: Reduziere konsequent den Rest

Weniger ist mehr – und oft auch profitabler. Wenn du merkst, dass du zu viel Zeit in Tätigkeiten ohne messbaren Output steckst, dann ist das der Moment für klare Schnitte.
Hier ein paar Ideen:

  • Delegiere Aufgaben, die dich bremsen.
  • Automatisiere, was sich ständig wiederholt.
  • Schmeiß raus, was gar nichts bringt.
  • Blocke Zeitfenster, nur für MMA und MSA.

 

Je konsequenter du bist, desto schneller wirst du merken: Dein Alltag wird leichter, dein Output stärker – und dein Konto zufriedener.

Fazit: Fokus ist das neue Wachstum

MMA und MSA sind mehr als Kürzel – sie sind dein Kompass für Effizienz. Wenn du lernst, danach zu handeln, wird Arbeit plötzlich klarer. Du verschwendest weniger Energie mit Dingen, die dich nicht weiterbringen, und konzentrierst dich auf das, was zählt: Impact und Ergebnis.

Weiterführendes zum Thema

Literatur

Youtube

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Dein Nächster Schritt

Liste alle Aufgaben deiner Arbeit bzw. deines Projekts auf und markiere sie jeweils als MMA, MSA oder Rest. Analysiere dabei deinen Tag ganz bewusst: Was bringt Umsatz? Was spart Geld? Und was sorgt nur dafür, dass du beschäftigt wirkst? Wenn du diese Unterscheidung triffst und anschließend gezielt optimierst, wird dein Arbeitstag nie wieder gleich aussehen. Fang am besten schon nächste Woche damit an – dein zukünftiges Ich wird dir danken.