Tradition der Rebellion: Generationenkonflikte seit über 5000 Jahren

Immer diese Jugend? Sie sei faul, verzogen und undiszipliniert – wer kennt solche Aussagen nicht? Doch ein Blick in die Geschichte zeigt, dass die ältere Generation die Jugend schon seit Jahrtausenden kritisiert. Tatsächlich lassen sich ähnliche Vorwürfe bereits vor über 5000 Jahren finden. Offenbar handelt es sich dabei weniger um ein modernes Phänomen als vielmehr um ein wiederkehrendes Muster gesellschaftlicher Wahrnehmung.

 

Im Rahmen eines pädagogischen Seminars machte mich ein Kommilitone auf einen Artikel aufmerksam, der sich mit der Kritik an der heutigen Jugend auseinandersetzt. Die darin enthaltenen historischen Beispiele fand ich äußerst aufschlussreich. Sie haben mir geholfen, meine eigene Sichtweise zu hinterfragen, mich in dieser Debatte stärker zu erden und das Thema differenzierter zu betrachten. Im Folgenden findet sich eine Zusammenfassung aus dem Artikel, soie eine eigene Erweiterung bemerkenswerter Zitate.

 

Unter dem Punkt: Weiterführendes findest du die Ursprungsquellen und passende Youtube-Videos, als Ergänzung, zur Thematik.

3000 v. Chr. - 0

Tontafel der Sumerer, ca. 3000 v. Chr.

  • „Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte“

Keilschrifttext, Chaldäa, um 2000 v. Chr.

  • „Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe“

Babylonische Tontafel, ca. 1000 v. Chr.

  • „Die heutige Jugend ist von Grund auf verdorben, sie ist böse, gottlos und faul. Sie wird niemals so sein wie die Jugend vorher, und es wird ihr niemals gelingen, unsere Kultur zu erhalten“

Hesoid, vor 700 v. Chr.

  • „Nicht ist der Vater dem Kind, das Kind dem Vater gewogen… Nicht ist der Bruder lieb, wie er doch früher gewesen; bald versagen sie selbst den greisen Eltern die Ehrfurcht.“
  • „Ich habe keine Hoffnung mehr für die Zukunft unseres Volkes, wenn diese Zukunft von der leichtfertigen heutigen Jugend abhängt. Denn diese Jugend ist von einer unerträglichen Unverschämtheit und will alles besser wissen. Als ich jung war, brachte man uns gute Manieren und Respekt vor den Eltern bei. Aber die Jugend von heute will immer Recht haben und ist voll Widerrede.“

Prophet Micha 7,6, Altes Testament um 725 v. Chr.

  • „Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter steht wider die Mutter, die Schwiegertochter wider die Schwiegermutter“

Konfuzius, 551 - 479 v. Chr.

  • Die Jugend ist mit Achtung zu betrachten; denn wie kann man wissen, ob die Künftigen nicht besser als die Heutigen sein werden?

Sokrates, 470-399 v.Chr.

  • „Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer“
  • „Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.
  • „Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten soll. Die jungen Leute stehen nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern, schwadronieren in der Gesellschaft, verschlingen bei Tisch die Süßspeisen, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.“

Platon, 427-347 v. Chr.

  • „[…] die Schüler achten Lehrer und Erzieher gering. Überhaupt, die Jüngeren stellen sich den Älteren gleich und treten gegen sie auf, in Wort und Tat“

Aristoteles, 384-322 v. Chr.

  • „Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen“
  • „Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.“

Titus Maccius Plautus, 250 - 184 v. Chr.

  • „Die Jugend taugt nicht, denn sie liebt sich selber nur.“

Horaz, um 30 v. Chr.

  • „[…] bartlosen Jüngling, für Mahnworte harthörig, großspurig im Geldausgeben, hoch hinausstrebend, rasch im Begehren“

0-1000 n. Chr.

Plutarch, ca. 45-125 n.Chr.

  • „[…] auf ihrem Höhepunkt kennt die Jugend nur die Verschwendung, ist leidenschaftlich dem Tanze ergeben und bedarf somit wirklich eines Zügels. Wer nicht dieses Alter nachdrücklich unter seiner Aufsicht hält, gibt unmerklich der Torheit die beste Gelegenheit zu bösen Streichen […] Unmäßigkeit im Essen, sich vergreifen am Geld des Vaters, Würfelspiel, Schmausereien, Saufgelage, Liebeshändel mit jungen Mädchen, Schändung verheirateter Frauen“ Als Gegenmaßnahme wird empfohlen „Hoffnung auf Ehre und Furcht vor Strafe […]. Diejenigen aber, die gegen alle tadelnden Vorstellungen taub sind, muß man durch das Joch der Ehe zu fesseln versuchen“ ()

Juvenal, ca. 55–140 n. Chr., Römischer Satiriker

„Nun leiden wir unter den Übeln eines langen Friedens. Luxus, schlimmer als der Krieg, hat sich über uns gelegt und rächt die besiegte Welt.“

Ammianus Marcellinus, ca. 330–395 n. Chr., Römischer Historiker

  • „Anstatt sich ernsthaften Studien zu widmen, verbringen sie ihre Zeit mit Musik und Vergnügungen.“ (Res Gestae, Buch XIV, sinngemäße Übersetzung)

Johannes Chrysostomos, ca. 349–407 n. Chr.

  • „Die jungen Menschen sind vom Theater und von Schauspielen gefesselt und vernachlässigen die Tugend.“ (Sinngemäß aus seinen Homilien)

Salvian von Marseille, ca. 400–480 n. Chr.

  • „Die Jugendlichen lernen die Laster, bevor sie die Jahre erreichen, in denen sie sie ausüben können.“ (De gubernatione Dei, Buch VII)

Sidonius Apollinaris, ca. 430–489 n. Chr.

  • „mehr an Luxus und Mode interessiert als an den Tugenden ihrer Vorfahren.“

Gregor von Tours, um 580 n. Chr.

  • „[…] daß man die Flammen der jugendlichen Leidenschaft nur mit Hilfe der klösterlichen Aufsicht und einer strengen Disziplin besiegen könne“

1000 - 1700 n. Chr.

Vincent von Beauvais, 1250

  • „…wenn der Knabe … ins Jünglingsalter tritt, so hat er auch dann, weil sich dieses Alter ebenso leicht dem Bösen zuneigt, den Zügel der Zucht nötig…“. Die Klage der Väter, daß die Jugend nicht auf ihren Rat höre, verstummt. 

Mönch Peter, 1274

  • „Die Welt macht schlimme Zeiten durch. Die jungen Leute von heute denken an nichts anderes als an sich selbst. Sie haben keine Ehrfurcht vor ihren Eltern oder dem Alter. Sie sind ungeduldig und unbeherrscht. Sie reden so, als wüßten sie alles, und was wir für weise halten, empfinden sie als Torheit. Und was die Mädchen betrifft, sie sind unbescheiden und unweiblich in ihrer Ausdrucksweise, ihrem Benehmen und ihrer Kleidung“ 

Philipp Melanchthon, 1497 - 1560

  • Die Jugend recht bilden ist etwas mehr als Troja erobern.

nach Melanchton, um 1530

  • „Der grenzenlose Mutwille der Jugend ist ein Zeichen, daß der Weltuntergang nah bevorsteht“ 

Francois VI. Duc de La Rochefoucauld, 1613 - 1680

  • „Die Mehrzahl junger Leute glaubt, natürlich zu sein, wenn sie nichts ist als unhöflich und plump.“
  • „Jugend ist beständige Trunkenheit: sie ist das Fieber der Vernunft.“
     (Reflexions morales, 1678)

Ab 18. Jahrhundert

Georg Christoph Lichtenberg, 1742 - 1799

  • Darin besteht der Fortschritt der Welt, daß jede ältere Generation von der Jugend behauptet, sie tauge nichts mehr. 
  • Es ist unglaublich, wie unwissend die studierende Jugend auf Universitäten kommt, wenn ich nur 10 Minuten rechne oder geometrisiere, so schläft 1/4 derselben sanft ein. 

Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832

  • „Der Jugend Kenntnis ist mit Lumpen gefüttert.“ (zu Ernst von Pfuel im August 1810)
  • Daß doch die Jugend immer zwischen den Extremen schwankt! („Wilhelm Meisters Lehrjahre“)
  • „Die Jugend will lieber angeregt als unterrichtet sein.“ („Dichtung und Wahrheit“)
  • „Jugend ist Trunkenheit ohne Wein.“ (West-östlicher Divan)
  • „Wenn man der Jugend reine Wahrheit sagt, // Die gelben Schnäbeln keineswegs behagt, // Sie aber hintendrein nach Jahren // Das alles derb an eigner Haut erfahren, // Dann dünkeln sie, es käm aus eignem Schopf.“ (Faust II, Vers 6744 ff. / Mephistopheles)

Marquis de Luc de Clapiers Vauvenargues, 1715 - 1747

  • Die Stürme der Jugend brausen durch strahlende Tage. 

Ab 19. Jahrhundert

Johann Nepomuk Nestroy, 1801 - 1862

  • Drum ist die Jugend so schön, denn da hat man das Recht, dumm zu sein, und das Alter so traurig, denn da hat man die Verpflichtung, g’scheit zu sein. 

Allgemeine Schulzeitung, 1826

  • „Immer wieder wird die Wirksamkeit der Volksschule bei dem zunehmenden Sittenverfall diskutiert oder die immer lauter werdenden Klagen über die zunehmende Rohheit und Verwilderung unserer Jugend, besonders der erwachsenen Dorfjugend, erörtert“ (Schulzeitung aus Darmstadt)

Regierungsbericht, 1852

  • „Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß bei der Schuljugend die früher kundgegebene Anständigkeit und das sittliche Benehmen […] mehr und mehr verschwinde“ 

Otto von Leixner, 1847 - 1907

  • Die Jugend jeder Zeit verspottet gar vieles, was sie, zur Mannheit gelangt, achten und verehren wird; und sie bewundert, worüber sie einst lächeln wird.

Oscar Wilde, 1854 - 1900

  • Die heutige Jugend ist gräßlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren.  („Lady Windermeres Fächer“, 1892)
  • Eltern beachten heutzutage kaum mehr die Aussprüche ihrer Kinder. Der vormals übliche Respekt vor der Jugend stirbt beinahe völlig aus.

Paul Keller, 1873 - 1932

  • Die Jugend ist stark, trotzig, rachsüchtig. Zum Teil beruht das auf ihrer Unschuld. Weil sie selbst noch nichts drückt an ernster Schuld, haben sie für die Schuld anderer kein Verständnis. 

Richard von Schaukal, 1874 - 1942

  • Jugend kennt kein Erinnern. Jugend kennt nur ein Vorwärts, ein hastendes, nie rostendes Vorwärts, kaum ein Atemholen. 

Robert Edler von Musil, 1880 - 1942

  • Die Jugend überschätzt das Neueste, weil sie sich mit ihm gleichaltrig fühlt. Darum ist es ein zweifaches Unglück, wenn das Neueste zu ihrer Zeit schlecht ist.

Walter Flex, 1887-1917

  • „Wer die Kampflust der Jugend reizt, macht sie hochmütig und laut, und wer sie ungeschickt anfasst, der macht sie hässlich.“ (Der Wanderer zwischen beiden Welten)

Ab 20. Jahrhundert

Walt Whitman, 1904

  • „Wir, die beiden Ewigjungen, // Auf dem Lande und am Strande, // Wie die rechte Räuberbande! // Kein Respekt vor den Gesetzen, // Lachen, lieben, hauen, hetzen, // Schranken, Vorschriften verletzen: // Sammeln wir die Lebensbeute, // Wie zwei freie Jägersleute – // Bellt und kläfft auch rings die Meute!“ (Wir zwei Knaben, Grashalme, Leipzig 1904, S. 140)

Quentin Crisp, 1908–1999

  • „Die Jungen haben immer dasselbe Problem – gleichzeitig rebellieren und dazugehören zu wollen.“

DIHK-Chef Hans Heinrich Driftmann, 2011

  • „Fehlende Disziplin, mangelnde Leistungsbereitschaft, geringe Belastbarkeit – die Azubis machen unseren Unternehmen Sorgen“ 

Die Welt Zeitung, 21.8.2014

  • „Auszubildende – faul, ohne Disziplin, kein Interesse. Jedes zweite Unternehmen klagt über mangelnde Disziplin und Belastbarkeit sowie fehlende Leistungsbereitschaft und Motivation. Jedes dritte bemängelt die Umgangsformen der Bewerber.“ (Zitat zur neuen DIHK Umfrage „Ausbildungsfähigkeit“)

Das Ende vom Lied...

… und so weiter, immer dasselbe Lied. Der Unterschied heute ist nur: Die Klagen über Jugendliche können viel schneller und weiter laufen – direkt über Social Media, Nachrichten und Gespräche. So landet jede pauschale Bemerkung schneller bei „dem Jugendlichen“, der sich dann direkt angesprochen und abgewertet fühlt.

 

Für ihn wirkt das oft nicht wie eine allgemeine Generationen‑Klage, sondern wie eine konkrete Ansprache an ihn persönlich. Dass es sich dabei um globale Generalisierungen handelt, die über einen Kamm geschert werden, ist ihm oft nicht direkt klar.

 

Ironischerweise läuft dieser Beitrag selbst auch einer gewissen Pauschalierung zu. Vielleicht ist das genau der Punkt: Solange bestimmte Gruppen immer wieder dieselben Muster wiederholen, klingt ihre Klage nie wirklich neu – und doch verändert sich die Welt um uns herum.

Persönliches Fazit

In meinem Berufsalltag habe ich häufig mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu tun. Dabei fallen mir immer wieder ihre Unsicherheiten und ihre teilweise fehlende Selbstständigkeit auf. Gleichzeitig erinnere ich mich daran, dass ich in diesem Alter nicht anders war. Auch ich war oft orientierungslos, unorganisiert und musste erst lernen, Verantwortung für mein eigenes Leben zu übernehmen.

 

Jede Generation wächst mit ihren eigenen Herausforderungen auf. Während meine Jugend von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ab 2007 geprägt wurde, beschäftigen junge Menschen heute unter anderem Fragen der Berufswahl vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung von Künstlicher Intelligenz.

 

Meiner Ansicht nach fehlt in der westlichen Welt zudem etwas, das in vielen traditionellen Kulturen selbstverständlich ist: ein bewusst gestalteter Übergang vom Kind zum Erwachsenen. In zahlreichen Naturvölkern begleiten Rituale diesen Schritt – sei es durch Prüfungen, Schmerzrituale wie den Ameisenhandschuh (https://www.youtube.com/watch?v=0LWd_OFG7QE), die erste Teilnahme an einer Jagd, Kriegerinitiationen oder Tätowierungen. Unabhängig von ihrer konkreten Ausgestaltung vermitteln diese Zeremonien eine klare Botschaft: Von diesem Zeitpunkt an beginnt die Verantwortung des Erwachsenseins.

 

In unserer Gesellschaft geschieht dieser Übergang häufig deutlich weniger bewusst. Jugendliche werden 18 Jahre alt, machen vielleicht ihren Führerschein, und plötzlich wird erwartet, dass sie eigenständig handeln und Verantwortung übernehmen. Diese Erwartungen werden jedoch selten offen ausgesprochen oder aktiv begleitet.

 

Die Heranführung an das Erwachsenwerden ist in erster Linie Aufgabe der Familie und des unmittelbaren sozialen Umfelds. Jugendliche werden sowohl von den gesellschaftlichen Umständen ihrer Zeit als auch von den Menschen geprägt, die sie tagtäglich begleiten. Deshalb trägt jeder von uns eine gewisse Verantwortung dafür, jungen Menschen Orientierung zu geben, sie ernst zu nehmen und sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen.

Weiterführendes

Youtube

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Was können wir daraus lernen

Pauschalisieren hilft niemandem weiter.

Wenn du „Jugend“ oder „Ältere“ als Block betrachtest, verlierst du den Blick auf individuelle Geschichten und Stärken.

Kritik heute wirkt viel schneller.

Durch Social Media und Medien landen pauschale Aussagen fast direkt beim Einzelnen. Das verstärkt Unsicherheit, Abwertung und gegenseitige Abgrenzung.

Wahrnehmung ist nicht Gegenbeweis

Nur weil jemand „schlechte Jugend“ laut ausspricht, bedeutet das nicht, dass Jugendliche tatsächlich weniger kompetent oder moralisch sind. Daten zeigen eher, dass sie sensibel, informiert und oft sehr engagiert sind.

Dein nächster Schritt

Mach doch mal den ersten Schritt: Hör auf, über „die Jugend von heute“ zu meckern, und sprich stattdessen mit einer echten jungen Person – ohne Moralpredigt, ohne Generationen‑Klischees. Stell eine ehrliche Frage, hör wirklich zu und nimm wahr, worum es in Wirklichkeit geht.

Denn wenn du heute bewusster mit Jugendlichen sprichst, statt sie über einen Kamm zu scheren, baust du genau den Gegenpol zur ewigen Klage – und zwar direkt in deinem Alltag.

Jede Generation hat ihre ganz eigenen Krisen und Konflikte und immer ihre eigene Art damit umzugehen.